zur Geschichte unserer Kirchengemeinde
Veranstaltungen
Lindow
Dierberg
Hindenberg
Banzendorf
Keller
Impressum

 

 
Festliche Kantaten zum Advent
 
Nach zwei gemeinsamen Chorprojekten mit der Kantorei St. Marien- Wittstock laden wir Sie recht herzlich zu zwei weiteren Konzerten im Advent ein.
 
Sonntag, 03.12.2017 um 17 Uhr in der Stadtkirche Lindow
Samstag, 09.12.2017 um 17 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche Wittstock
 
Es musizieren die Kantoreien St. Marien-Wittstock und Lindow, Solisten und ein Projektorchester unter der Leitung von Kantorin Karin Baum und Kantor Uwe Metlitzky.
 
Es erklingen die Kantaten „Ihr lieben Christen freut euch nun“ von Dietrich Buxtehude und von Joh. Seb. Bach „Nun komm der Heiden Heiland“ BWV 62, die doppelchörige Motette „Machet die Tore weit“ von H. Schütz/S. Rühling, sowie Advents- und Weihnachtslieder.
 
Eintritt ist frei!
Spenden für die kirchenmusikalische Arbeit sind herzlich erbeten!

 
 

 
 
Öffnungszeiten
 
Evangelisches Pfarramt Lindow
Frau Birgit Harndt
jeden Montag von 09:30 – 12:00 Uhr und 13:00 – 15:30 Uhr
 
Sprechstunde
Pfarrer Holger Baum
jeden Dienstag von
10:00 – 12:00 Uhr und nach Vereinbarung
 
 

 
 
Kontakt
Pfarrer und Kantorin

Holger und Karin Baum,
Straße des Friedens 62,
16835 Lindow (Mark),

Telefon: (03 39 33) 7 02 96
Mail: pfarramt-lindow@freenet.de
k.baum-lindow@gmx.de
 
Gemeindepädagoge
Dirk Bock,
Mittelstraße 32,
16385 Lindow (Mark),
Telefon: (03 39 33) 71 57 4
Mail: dirk.bock@csw-np.de

 

 
                                  Tony Schreiber
 
Was ist schon Geld?
 
Etwas verstehe ich nicht. Wie kann man nur nicht schenken? Das begreife ich nicht. Ein Bekannter hat neuloich dem Neffen ein Päckchen geschenkt, zum Geburtstag. Dann hat er nichts gehört. Als sie Wochen später telefonieren, fragt der Bekannte: Sag mal, ist eigentlich mein Päckchen zu deinem Geburtstag angekommen? Ach ja, sagt der Neffe, das ist angekommen. Oder die alte Tante, die zu Weihnachten immer so schöne Grüße verschickt. Als ich sie fragte, erzählt sie: Nein, antworten tut fast keiner. Wie kann man denn, frage ich mich, nicht danken? Nimmt einfach hin, ohne Sinn und Verstand. Päckchen, Grüße, gute Wünsche. Natürlich kann man mal vergessen zu danken, Im Fluge der Zeiten und im Eifer des Alltags kann das untergehen. Aber immer? Alle Jahre wieder?
 
Danken ist achtsam sein. Nicht danken ist Missachtung. Es geht nicht um höflich sein. Beim Danken geht es um Wert, wie immer im Leben. Ich fühle mich wertvoll, wenn einer an mich denkt, mir ein Päckchen schickt oder eine Karte. Das darf ich nicht einfach hinnehmen, Das wäre Missachtung anderer.Ich will ihm oder ihr zurückgeben, was mir Gutes geschah. Danken ist Menschenpflicht, könnte man sagen. Wer sich beschwert, kann auch danken. Wer mich wertschätzt durch einen Gruß oder ein Geschenk, soll den Wert zurückbekommen. Vergessen ist keine Entschuldigung, auch wenn das passieren kann. Danken ist eine Lebenshaltung. Wer dankt, bleibt lebendig. Nicht nur beim Päckchen. Jeden Tag, den der liebe Gott werden läßt: beim Kaufmann, in der Post, im Lokal, beim Arzt - überall.
 
Dank ist die schönste Währung der Welt - zwischen Menschen und bei Gott. Was ist schon Geld? Im Himmel zählt das nicht. Wer dankt, erträgt die Welt besser. Und macht reich. Zuerst sich selbst.
                             Michael Becker
 


 
Der Gemeindekirchenrat informiert:

 
Liebe ehrenamtlich tätige Gemeindeglieder,
 
wir möchten diese Gelegenheit in unserem Gemeindebrief nutzen, um Ihnen ein herzliches Dankeschön zu sagen für alle Zeit und Mühen, die Sie in diesem Jahr wieder aufgewendet haben, um zu helfen, wo Hilfe nötig war. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass mit einem einfachen Dank nichts von dem wirklich gewürdigt wird, was Sie alle tatsächlich geleistet haben. Gleichwohl geht es natürlich auch nicht, Ihre ehrenamtlichen Arbeiten ohne Dank als selbstverständlich hinzunehmen. Denn selbstverständlich ist nichts von dem, was Sie alle tun.
 
Dass es im öffentlichen Leben so manchen Bereich gibt, der ohne ehrenamtliches Arbeiten gar nicht mehr existieren würde, ist, so denken wir und so belegen es Studien, unbestritten. Und das streift so ziemlich jeden Bereich, in dem Menschen miteinander zu tun haben. Darunter sind auch Bereiche des Lebens, die zu den weniger schönen gehören, etwa die Betreuung kranker und sterbender Menschen, die Betreuung von Menschen, die auf Bewährung sind oder Arbeiten in der Pflege behinderter Menschen. Es ist für die Gesellschaft unheimlich wichtig, dass Menschen wie Sie nicht weggucken, sondern lieber tatkräftig mit anpacken.
 
Doch in welche Bereiche es Sie per ehrenamtlicher Arbeit auch zieht: Die Bereitschaft, das zu tun, ist immer bewundernswert. Wir können vor Ihnen allen nur den Hut ziehen und möchten Ihnen als Gemeindekirchenrat von ganzem Herzen für alles danken, was Sie in- und außerhalb unserer Gemeinde leisten, indem Sie ein Ehrenamt bekleiden. Leider neigt unsere Gesellschaft immer mehr dazu, dass jeder Einzelne nur noch das eigene Wohl im Auge hat, so jedenfalls ist der allgemeine Eindruck. Wir möchten hervorheben, dass dieser Eindruck gar nicht stimmt, wenn man einmal genauer hinsieht. Das gilt zurzeit auch und vor allem für die vielen ehrenamtlichen Helfer, die sich um jene Menschen kümmern, die aus Kriegsgebieten bei uns Schutz suchen.
 
Nicht zuletzt wollen wir mit dem Dank an Sie auch unserer Hoffnung Ausdruck verleihen, dass Sie alle Ihrem Ehrenamt treu bleiben – und dass Sie im Idealfall mit Ihrem Handeln weitere Menschen motivieren, sich ebenfalls zu engagieren.
 
Ihr Gemeindekirchenrat

 
Der Jüdische Friedhof in Lindow
 
Angelegt wurde der Jüdische
Friedhof 1824. Seit 1889 bleibt der Kaufmann Lesser Michaelis unverändert als Eigentürmer im Grundbuch eingetragen.
 
 
Die letzte Beerdigung war im Jahre 1909. Der Jüdische Friedhof geriet in Vergessenheit und verwahrloste im Laufe der Jahrzehnte.
 
 
Anlässlich der Progromnacht baten staatliche Behörden unsere Kirchengemeinde, ob sie nicht die Möglichkeit hätte, den Jüdischen Friedhof in Lindow aufzuräumen, ihn wieder in die Gestalt eines Friedhofes zu bringen und als solchen zu erhalten.
 
 
Gern habe ich mich mit der damaligen jungen Gemeinde bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen. Wir haben mit der Hilfe des erfahrenen Steinrestaurators Michael Klappenbach die Grabsteine wieder aufgestellt und den sehr verwahrlosten Friedhof aufgeräumt. Der Nordwand wurde eine Mauer vorgesetzt und ein Tor wurde eingebaut. Den Schlüssel und die Verwaltung des Jüdischen Friedhofes habe ich seither inne.
 

 
Seit dieser Zeit übernimmt die jeweilige Junge Gemeinde zwei Arbeitseinsätze. Vom letzten Einsatz, am 21. März 2017, möchte ich ein paar Bilder zeigen.
 

 
Der nächste Einsatz findet, am Samstag, dem 21. Oktober 2017, statt.
 
                                Dirk Bock

  
  


 

 

 

Fahr wohl, du altes Jahr mit Freud und Leiden!
Der Himmel schenkt ein neues, wenn er will.
   Annette von Droste-Hülshoff