zur Geschichte unserer Kirchengemeinde
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Gott spricht:
Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.
Jes, 66, 13


   

 
 
Lindow hilft!


Hallo liebe Gemeindeglieder,
 
hier Nachrichten aus dem Flüchtlingsheim:
Rania und ihre Familie dürfen und wollen belieben - in Lindow! Nun suchen wir dringend eine Wohnung (3 oder 4 Zimmer, max. 90 qm, max. 485 € Kaltmiete - Hartz IV-gerecht). Wer kann helfen oder weiß, wo was frei ist? Es wäre toll, wenn wir es schaffen sie hier in Lindow zu halten.

 
 

 
 
Der Gemeindekirchenrat informiert:
 
Sonntag, den 19. Juni 2016, feiern wir um 10.30 Uhr in der envangelischen Stadtkirche Konfirmationsjubiläum.
 
Wer 1956 oder 1966 Konfirmation hatte und seine Goldene oder Diamentene Konfirmation feiert und das in einem Festgottesdienst tun will, melde sich bitte im Pfarramt.

 

 
 
38. Lindower Sommermusiken
Alle Infos hier!
 
 

 
 
Öffnungszeiten
 
Evangelisches Pfarramt Lindow
Frau Birgit Harndt
jeden Montag von 09:30 – 12:00 Uhr und 13:00 – 15:30 Uhr
 
Sprechstunde
Pfarrer Holger Baum
jeden Dienstag von
10:00 – 12:00 Uhr und nach Vereinbarung
 
 

 
 
Kontakt
Pfarrer und Kantorin

Holger und Karin Baum,
Straße des Friedens 62,
16835 Lindow (Mark),

Telefon: (03 39 33) 7 02 96
Mail: pfarramt-lindow@freenet.de
k.baum-lindow@gmx.de

Gemeindepädagoge
Dirk Bock,
Mittelstraße 32,
16385 Lindow (Mark),
Telefon: (03 39 33) 71 57 4
Mail: dirk-bock@csw-np.de

 

 
 
Der Mai hat einen guten Ruf. Vielfach besungen, ein beliebter Hochzeitsmonat; in der Regel zahlreiche Feiertage, die zu verlängerten Wochenenden einladen - auch wenn in diesem Jahr der 1. Mai, der Tag der Arbeit, auf einen Sonntag fällt. Die Natur blüht auf, auch wenn sie sich aufgrund der klimatischen Veränderungen mancherorts nicht daran hält und nicht auf den Mai wartet. Neben dem 1. Mai ist ein wichtiges Datum diesn Monats der 8. Mai, der Tag des Kriegsendes, der in diesem Jahr mit dem Muttertag zusammenfällt.
 
 
"Weil Gott nicht überall sein kann, schuf er die Mütter", sagt ein arabisches Sprichwort. Eine Redensart, die die meisten Menschen - in Erinnerung an ihre eigenen Mütter - bejahen werden. Was Mütter leisten in unserer Gesellschaft und weltweit, ist mit Geld nicht zu bezahlen. Und kann ich Ihnen, liebe Mütter, am heutigen Muttertag ein schöneres Kompliment machen, als dfass sie an Gottes statt wirken, Gutes tun, Segen spenden?
 
 
Neben dem Muttertag fällt oft in den Mai - so auch in diesem Jahr - der "Vatertag". Manche rümpfen die Nase bei dieser Bezeichnung für das Fest Christi Himmelfahrt - und wenn mit "Vatertag" bierselige Männerausflüge gemeint sind, auch zu Recht. Doch Christi Himmelfahrt als Vatertag kann ja auch ganz anders gelesen werden: Jesus kehrt zu seinem Vater in den Himmel zurück; zu seinem Vater, der ja auch unser Vater ist. Das ist ein weiterer Aspekt der zahlreichen Gottesdienste im Freien, die an diesem Tag gefeiert werden: Unserem Vater im Himmel ein wenig näher zu sein. Christi Himmelfahrt ist sowohl Abschluss - der irdischen Existenz Jesu - wie auch Ouvertüre: Weil Jesus in den Himmel aufgefahren ist, feiern wir Pfingsten, das Geschenk des Heiligen Geistes - nicht nur vor fast 2.000 Jahren, sondern jedes Jahr immer wieder neu. Den Heiligen Geist, den wir auch in den Kirchen so dringend brauchen, zum Beispiel zur Überwindung der Trennung. Eine gute Entwicklung ist es, dass in vielen Orten der Pfingstmontag ökumenisch begangen wird.
 
 
In vielen Gemeinden wird im Umfeld des Pfingstfestes Firmung beziehungsweise Konfirmation gefeiert. Dass junge Menschen bewusst Ja zum christlichen Glauben und zum Leben in der Gemeinschaft sagen, ist immer wieder eine große Freude und zeigt, trotz aller Probleme und Unkenrufe, die Kirche blüht.

 
Liebe Konfirmandinnen
und Konfirmanden,
 
vielleicht habt Ihr euch ja mehr als einmal gefragt, was das Ganze eigentlich soll - der Konfirmationsunterricht, das Kennenlernen von Menschen aus biblischer Zeit. Das Nachdenken darüber, was Jesus für mein Leben bedeuten kann. Und das ganze Beten und Singen. Und manches sollte sogar auswendig gelernt werden! Ich will es einmal in modernen Worten sagen: Ihr habt eine ziemlich ausführliche Software-Einweisung bekommen. Wie man sich einloggen kann in die große Cloud des Heiligen Geistes, der Gegenwart Gottes. Und welche Passwörter dabei hilfreich sein können. Und das man Passwörter auswendig lernt, hat ja auch so seinen Sinn ...
 
Ja, und jetzt ist die Herausforderung an euch: Ihr müßt das Ganze auf eure persönliche Hardware konfigurieren. Ihr habt im Unterricht kein Universalprogramm bekommen, das überall und für jeden Menschenpasst. Dazu sind wir Menschendann doch zu unterschiedlich, gottlob! Und wahrscheinlich ist euch das im Unterricht auch aufgefallen: Dass die verschiedenen Leute, die euch unterrichtet haben, durchaus verschiedene Schwerpunkte gesetzt haben und manchmal auch die Aussagen der Bibel unterschiedlich erklärt haben.Daran könnt ihr sehen, dass auch wir Erwachsenen, und auch die, die sich schon länger mit dem Glauben beschäftigen, kein einheitliches Universalprogramm benutzen. Da hat jeder und jede von uns die eigenen Apps und Tools.
 
Aber das ist ja auch okay so. Denn das Ziel des Ganzen ist ja, euch genug Systeminfos an die Hand zu geben, damit ihr euren persönlichen Zugangscode entdecken könnt.
 
Euren eigenen Account. Über euren Namen, mit dem ihr euch einloggt, und über euer Passwort. Ihr habt ja auch schon ein großes Angebot für euren Namen und euer Passwort bekommen: In der Taufe entscheiden sich nämlich nicht nur Menschen für Gott, sondern Gott entscheidet sich auch für uns. In der Taufe bekommen wir unseren einmaligen Namen vor Gott, unseren persönlichen Zugang, mit der Stimme vom Himmel, die schon bei der Taufe Jesu erklang: "Du bist mein geliebter Sohn. Du bist meine geliebte Tochter. Ich habe dich bei Deinem Namen gerufen. Du bist mein!"
                              V. Brizula