zur Geschichte unserer Kirchengemeinde
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Foto: KNA-Bild
 

 
Musik zur Passionszeit

 
Karfreitag hat in der kirchenmusikalischen Tradition immer einen besonderen Stellenwert gehabt. Laute, gar lustige Musik verbietet sich hierbei von selbst. Den Komponisten aller Zeiten war genau dies aber eine Herausforderung, besonders innige, besonders anrührende Musik für diesen Tag zu erfinden.
 
Pergolesi, der kurz zuvor zum Organisten der Königlichen Kapelle in Neapel ernannt worden war, weilte 1735 krankheitsbedingt im Badeort Pozzuoli bei Neapel. Dort entstand, vermutlich im Auftrag der "Confraternità dei Cavalieri di S. Luigi di Palazzo", das Stabat Mater, das zentrale Werk des Konzertes in der Stadtkirche. Pergolesis sakrale Kompositionen weisen eine für die italienische Kirchenmusik seiner Zeit typische Verbindung von kontrapunktischer Satzweise in den Chören und opernhafter Melodik in den Solopassagen auf. Das Stabat Mater war übrigens sein letztes Werk. Die originale Fassung für zwei Solostimmen (Sopran und Alt), Streicher und Basso continuo hat sich erst im Zuge der "Alte Musik"-Bewegung wieder durchgesetzt. In der Calauer Fassung von 2008 erklingt eine Version, für Sopran und Klarinette, begleitet vom Saitenensemble Steglitz. Der zarte „engelhafte“ Klang der Mandolinen und Gitarren kommt der Würde des Tages und dem Anliegen Pergolesis besonders nahe.
 
Als Orchester konnte das Saitenensemble Steglitz gewonnen werden.
Konzert am 14.04.2017 um 17 Uhr in der Stadtkirche Lindow!

 

 

 
Der Gemeindekirchenrat informiert:
 
Wahl des Gemeindekirchenrates (GKR)
 
Am 18.12.2016 haben Sie den Gemeindekirchenrat gewählt.
Folgende Stimmverteilung fallen auf die Kandidaten:
 
Andreas Baldin
102 Stimmen
Christiane Gehrmann
99 Stimmen
Uwe Melzer
81 Stimmen
Sigrid Busse
76 Stimmen
Mike Krause
48 Stimmen
 
Folgende Kandidaten wurden als Älteste gewählt:
1. Andreas Baldin
2. Christiane Gehrmann
3. Uwe Melzer
4. Sigrid Busse
 
Folgende Kandidaten wurden als Ersatzälteste gewählt:
1. Mike Krause
 
Allen Kandidaten wünschen wir sowohl für die Wahrnehmung Ihres Amtes als auch persönlich alles Gute und Gottes Segen.
 
Darüber hinaus bedanken wir uns recht herzlich bei Luise Wunnicke und Ingrid Röseler. Sie haben sich nach jahrelanger Arbeit im Gemeindekirchenrat dazu entschieden, die hohen Aufgaben an jüngere Gemeindeglieder zu übergeben. Sie haben sich mit sehr viel Engagement eingesetzt und somit unser Gemeindeleben bedeutend bereichert. Dafür sagen wir von Herzen „Danke“ und wünschen Ihnen alles Gute und Gottes Segen.

 

 
Öffnungszeiten
 
Evangelisches Pfarramt Lindow
Frau Birgit Harndt
jeden Montag von 09:30 – 12:00 Uhr und 13:00 – 15:30 Uhr
 
Sprechstunde
Pfarrer Holger Baum
jeden Dienstag von
10:00 – 12:00 Uhr und nach Vereinbarung
 

 
Kontakt
Pfarrer und Kantorin

Holger und Karin Baum,
Straße des Friedens 62,
16835 Lindow (Mark),

Telefon: (03 39 33) 7 02 96
Mail: pfarramt-lindow@freenet.de
k.baum-lindow@gmx.de

Gemeindepädagoge
Dirk Bock,
Mittelstraße 32,
16385 Lindow (Mark),
Telefon: (03 39 33) 71 57 4
Mail: dirk.bock@csw-np.de

 
Musikalischer Gottesdienst

Musikalischer Gottesdienst am 2. April um 10.30 Uhr in der Kirche in Hindenberg. Der Gottesdienst wird gestaltet von Teilnehmern des Blockflötenkurses, der an der Musikakademie Rheinsberg unter der Leitung von Prof. Susanne Ehrhardt stattfindet.
 

 
39. Lindower Sommermusiken!
Alle Infos hier!
 

 
Herzliche Einladung zur Ökumenischen Bibelwoche zum Matthäusevangelium
 
„Bist du es?“
 
Wir wollen Gott neu begegnen, Jesus neu entdecken und uns den großen Fragen nach Gerechtigkeit und Barmherzigkeit stellen.
 
Darum laden wir alle Suchenden und Fragenden, alle Sehnsüchtigen und Interessierten herzlich ein:
 
Entdecken Sie mit uns in den Texten des Matthäusevangeliums Gott und sich selbst, Hoffnung und Perspektive für Ihr Leben und für diese Welt.
 
Wir treffen uns an folgenden Tagen: Jeweils von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
 
Dienstag, den 7.02.17 um 19:00 Uhr Gemeindehaus Lindow, Dirk Bock und Junge Gemeinde
(Mt. 5,3-12)
 
Freitag, den 10.02.17 um 19:00 Uhr Gemeindehaus Lindow, Eremit Jürgen Knobel
(Mt. 11,2-15 u. 25-30)
 
Dienstag, den 14.02.17 um 19:00 Uhr Gemeindehaus Lindow, Pfarrer Gerhard Gabriel
(Mt. 25,31-46)
 
Freitag, den 17.02.17 um 19:00 Uhr Pfarrhaus Herzberg
(Mt. 27, 45-54 u. 28, 1-10)
 
Neben der kreativen Begegnung mit den Bibeltexten laden wir Sie auch noch zu zwanglosen Gesprächen bei Kaffee, Tee und Gebäck ein.
 
Wir freuen uns auf unsere gemeinsame Zeit!
 
Ihr Ev. Pfarrsprengel Lindow-Herzberg
 

 

 
"Du siehst mich"

 
"Du siehst mich" - unter diesem Motto steht der Kirchentag im Jahr des Reformationsjubiläums in Berlin und Wittenberg. 500 Jahre nach dem Thesenanschlag Luthers ist der Kirchentag ein besonderes Fest, was schon in den Rahmenbedingungen zum Ausdruck kommt. Zwei Veranstaltungsorte und sechs "Kirchentag auf dem Weg" in acht mitteldeutschen Städten, die von der Reformation in besonderer Weise geprägt wurden und das reformatorische Ursprungsland mit seinen authentischen Lutherorten und aktuellen Themen in den Mittelpunkt rücken: Leipzig (mit dem Motto "Musik. Disput. Leben.", Magdeburg (Sie haben "1 gute Nachricht"), Erfurt ("Licht auf Luther"), Weimar und Jena ("Nun sag, wie hast du's mit der Religion?), Dessau-Roßlau ("Forschen. Lieben. Wollen. Tun.") sowie Eisleben und Halle ("Zwei Städte für ein Halleluja"). Jeder Kirchentag auf dem Weg wird einzigartig, doch sie alle sind, ebenso wie der Berliner Kirchentag, Station zum großen Festgottesdienst vor den Toren Wittenbergs am 28. Mai 2017. An Christi Himmelfahrt verbindet ein zeitgleich stattfindender ökumenischer Gottesdienst in allen Städten von "Kirchentag auf dem Weg" diese untereinander und mit dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin und Wittenberg.
 
Das Motto "Du siehst mich" ist dem 1. Buch Mose, Kapitel 16, Vers 13 entnommen. Eine junge Frau auf der Flucht, Hagar, spricht sie zu Gott, der sie sieht. Gott sieht jeden Menschen - in seinem Elend, in seinem Alltag, in seiner Freude. Gottes Blick auf den Menschen ist Aufforderung an uns, aufmerksam zu sein für die Menschen in unserer Umgebung, in unserer Gesellschaft, weltweit. Aufmerksam zu sein besonders für die Menschen, die an den Rand gefrängt oft übersehen zu werden.
 
Zugelich ein Motto, das eine Verbindung zum Reformationsjubiläum herstellt, war der Ausgangspunkt der Reformation doch die Frage Martin Luthers, wie er einen Gott findet, der ihn gnädig anschaut. Und als er in entdeckt, verändert das ihn und dann auch die Welt.
 
 

 

 
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die
Herrlichkeit in Ewigkeit

 
Der Schlussteil des Vaterunsers vor dem "Amen" heißt in der Wissenschaft "Doxologie". Dieses Wort setzt sich aus zwei griechischen Wörtern zusammen: "Doxa" (= Herrlichkeit, Ehre) und
"-logie" (=Lehre; das kernnt ihr zum Beispiel von der Ökologie = die Lehre von der Umwelt, oder von der Biologie = die Lehre vom Leben). Die "Doxologie" ist also die Lehre von der Herrlichkeit, gemeint ist natürlich die Herrlichkeit Gottes. Doch was heißt das jetzt?
 
Am Schluss des Gebets möchten wir Gott noch einmal loben und danken, weil er für uns das Wichtigste und Schönste im Leben ist.
 
Er hat uns geschaffen, er begleitet uns und beschützt uns im Leben. Als Bild für ihn könnten wir zum Beispiel die Sonne nehmen, die immer da ist (auch in der Nacht, weil sie dann ja woanders scheint), die unser Leben hell macht und ohne die wir nicht leben können.
 
Zu Gott dürfen wir mit all unseren Bitten und Ängsten kommen. Und wir drücken in diesen Worten unser Vertrauen aus, dass Gott immer für uns sorgt und seinn Reich kommen wird. Denn Gott liebet uns. Und der Schlussteil des Vaterunsers ist die menschliche Antwort auf Gottes Liebe, unsere Liebeserklärung sozusagen. Denn Loben und Liebhen gehören ganz eng zusammen.nicht alleine fühlen. So sehr liebt er uns, das er uns immer wieder vergibt, weil wir leider auch immer wieder etwas falsch machen, egal, ob wir schon erwachsen oder noch Kind sind.
 

 
 
Jugendkreuzweg 2017
 
Liebe Freunde der Jugendarbeit und Helfer des Jugendkreuzweges.

 
Dieser Jugendkreuzweg ist so interaktiv mit jungen Menschen wie selten zuvor. In seiner Entstehung,
mit seinen Medien und in seinen Inhalten ist er mit ihnen
unterwegs, ihren Fragen, ihren Blicken, den Kreuzen unserer
Welt und wie sie sie sehen.
 
Es wird auch wieder in diesem Jahr am Freitag, den 7. April 2017, um 18 Uhr den 20. Jugendkreuzweg in Lindow
geben. Es ist ja seit ein paar Jahren eine schöne Tradition
geworden, dass sich einige Junge Gemeinden und Konfirmandengruppen
an den Stationen beteiligen. Der geplante Stationsablauf wird wie folgt gestaltet:
 
Am Anfang der Station wird es eine Eröffnungsmusik geben.
Jede Gruppe kann ihre Station mit den Texten und Gebeten gestalten oder auch mit einem Anspiel oder anders bearbeiten. Wir werden 7 Stationen durch Lindow
laufen. Die Einteilung der Stationen und der Jugendgruppen
werden wir erst bei der Vorbereitung vornehmen.
 
Wir wollen herzlich am Dienstag, den 21. März, um 9 Uhr ins Gemeindehaus Lindow (Mittelstraße 32) zu einer kleinen Vorbereitung und wichtigen Absprachen einladen. Ich würde mich über eine baldige
Rückmeldung freuen. Die Junge Gemeinde Lindow und ich freuen uns schon auf den gemeinsamen
Jugendkreuzweg.
 
Alles Gute & Gottes Segen wünscht
 
Dirk Bock
Mittelstraße 32, 16835 Lindow – Tel. (03 39 33) 7 15 74